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Johanna Hahn

Bild des Benutzers Johanna Hahn
Echter Name: 
Universität Heidelberg/ Südasieninstitut
Doktorandin
Schwerpunkte und Interessen
Fokus regional: 
Südasien
In meiner Doktorarbeit untersuche ich die Darstellung der Megastädte Delhi, Mumbai und Kolkata in der zeitgenössischen Hindi-Literatur im Zeitraum von 1970 bis heute, mit besonderem Fokus auf den 1990er und 2000er Jahren. Ich möchte erforschen, auf welcher Skala Stadt (-realität) erfahren wird (z.B. aus der Perspektive von Gasse, Straße, Viertel, oder Stadt als Ganzheit), welcher urbane Ethos reflektiert und mittels welcher narrativer Techniken bestimmte Vorstellungen von Stadt und Urbanität umgesetzt werden. Das Ziel der Arbeit ist es, die aktuelle akademische Beschäftigung mit südasiatischen Megastädten durch einen regionalsprachlichen Blickwinkel "von unten" zu bereichern und einen Überblick über Themen und Topoi in der jüngeren Hindi-Literatur zu geben. Ich habe von 2005 bis 2011 Indologie, Kunstgeschichte und Empirische Kulturwissenschaft an der Universität Tübingen studiert. Als Interessenschwerpunkt hat sich im Hauptstudium das literarische Übersetzen herauskristallisiert, weshalb ich für meine Magisterarbeit vier Kurzgeschichten der Hindi-Autorin Sara Rai übersetzt und analysiert habe ("In der Wildnis", regiospectra Berlin, 2013). In der Zeit vor, während und nach dem Studium konnte ich in Indien meine Sprachkenntnisse (Hindi) vertiefen und zwei sechsmonatige Praktika absolvieren, eines davon 2008/09 bei der Organisation "Bachpan Bachao Andolan" (Safe the Childhood Movement), die von dem Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi (Friedensnobelpreisträger 2014) gegründet wurde. Zu meinen nicht-asiatischen Interessen zählen Malen, Zeichnen und Druckgrafik, Gärten und Gärtnern, Lesen und Reisen.
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